NEWS

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Cooper und ich auf der Hollywood-Schaukel © Jeanette  Pacher 2018


Liebe Tierhalter und Interessierte!

Auf meinen News-Blogs stehen aktuelle Ereignisse, Neues und Events. Auch stelle ich hier auch Wildkräuter-Informationen vor. Viel Spaß beim stöbern!


HUNDESCHULE



HUNDESCHULE 

(s. auch unter der Rubrik Tierhalter und Kommunikation

http://www.spiritofnature.info/tierhalter/trainingkommunikation-fur.html

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Seit August 2019 arbeite ich für die Hundeschule „Coaching 4 Dogs“ von Sabine Leenen in Dietzenbach in folgenden Bereichen:


Social walks mit und ohne Leine

https://www.coaching4dogs.de/erziehung/social-walk/

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und Crossdogging

https://www.coaching4dogs.de/besch%C3%A4ftigung/crossdogging/



Für weitere Fragen, könnt ihr euch sehr gerne direkt an mich wenden!

TICKLESS



TICKLESS ist ein neues Produkt, um die Zecken auf Abstand zu halten.

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Durch meine Erfahrungen mit den Ätherischen Ölen und bei der Anwendung meiner Tiere, habe ich eine recht erfolgreiche Mischung zusammengestellt, die die lieben Zecken nicht gut riechen können. Sie bleiben somit auf Abstand und unsere Hunde bleiben verschont. Es ist eine sehr effektive Ergänzung zur Parasiten-Abwehr.

Siehe auch:

http://www.spiritofnature.info/tierheilpraxis/atherische-ole-fur-tiere.html

Die Ätherischen Öle sind auf einer Wasserbasis in Blau- oder Braunglasflaschen erhältlich.


Anwendung: 

TICKLESS"   VOR GEBRAUCH SCHÜTTELN!

Anwendung: 1/2 TL Kokosöl in den Handteller und 1-3 Tropfen TICKLESS dazugeben. (je nach Alter und Größe des Hundes). Verreiben und auf das Halsband und die Bauchnaht auftragen.

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Für weitere Fragen, könnt ihr euch sehr gerne direkt an mich wenden!

WEIHNACHTSMARKT-STAND AM 17.12.2018

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Diese Jahr werde ich einen Weihnachtsmark-Stand am Montag, den 17.12.2018 um 17 Uhr eröffnen im ‚Hundezentrum im MKK‘ in Klein-Auheim. 

Dort biete ich an:

- Zyto-Scan für Hund und Halter

- Ätherische Öle für Weihnachten, Silvester und ein Winter-Fußschutzspray für Hund und Katz

- Emmi-Pet und Emmi-Dent Präsentation für Hund und Halter

- Terminvereinbarung für eine homöopathische Anamnese

- Kräutertränke zur Unterstützung der Lebensenergie für Mensch und Tier


Ich freue mich schon sehr, auf euren Besuch an meinem Stand.


Wegweiser über Google Maps zum Hundezentrum im MKK:

https://www.google.de/maps/place/Hundezentrum+im+MKK/@50.0994889,8.9330757,17z/data=!4m12!1m6!3m5!1s0x47bd16637126de19:0x8694595532995802!2sHundezentrum+im+MKK!8m2!3d50.0994889!4d8.9352644!3m4!1s0x47bd16637126de19:0x8694595532995802!8m2!3d50.0994889!4d8.9352644


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COOPER (Wallaroo’s Code Red) BEI DER MITARBEIT:


Cooper hat sich gut eingelebt und hilft auch schon in der Praxis mit:

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Cooper am Stall; © Jeanette Pacher 2018


- beim Welpen-Input ist er ein sanfter aber klarer Partner, der das Spiel startet und stoppt und auch als gutes Beispiel an der Leine mitläuft.

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Cooper mit Benny; © Jeanette Pacher 2018


- bei den ängstlichen Tieren, zeigt er sensibel und respektvoll, dass viele Ängste unbegründet sind und die Hunde nehmen dies auch gerne an; z.B. hat Chico (ein Shiba Inu, der sich vor allen menschlichen Dingen fürchtet) erst nicht aus dem Wassernapf für Hunde auf meinem Grundstück trinken wollen, aber nachdem Cooper ihn mehrfach mitgenommen hat, haben sie am Ende gemeinsam daraus getrunken.

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Chico (Shiba Inu) 2017 © Jeanette Pacher 


Ich bin sehr stolz auf ihn, dass er sich so gut in seinen Job eingefunden hat. Zur Belohnung darf er hinterher mit allen Hunden auch mal schwimmen gehen ;)

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Cooper mit Benny und seinen Besitzern beim schwimmen lernen ;) Jul. 2018 © Jeanette Pacher 



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Cooper überredet Lilli (mit Julia)  mit ihm schwimmen zu gehen. © Jeanette Pacher (Aug. 2018)



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Schwimmspaß mit Mala (Conni’s Labi) und Cooper nach der Trainingseinheit (Aug. 2018)          © Jeanette Pacher 



Cooper beim täglichen planschen im See <3 ; © Jeanette Pacher Aug 2018




GOODBYE MY BEST FRIEND, I WILL ALWAYS LOVE YOU...

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© Jeanette Pacher 2017

Goodbye my best friend, I will always love you 

Leider musste ich mich am 31.Mai 2018 sehr plötzlich und unerwartet von meinem besten Freund und Begleiter  BUDDY (Barkley of Bullroarer *10.02.2007) verabschieden. 

Es ist einfach nur furchtbar.

Buddy erkrankte an Leberabszessen, die aufgeplatzt und in den Bauchraum geflossen sind. Nach mehreren Anläufen in verschiedenen Kliniken und bei verschiedenen Tierärzten, konnte ich den unvermeidlichen Weg nicht mehr abwenden und musste ihn schweren Herzens gehen lassen. Er wollte nicht in der Klinik gehen, also trug ich ihn in seine geliebte Autobox und dort durfte er friedlich einschlafen. Er fehlt überall. 

Jeder der Buddy und mich kannte, kann sich evtl. vorstellen, welchen Schock ich erlitt.

Ich bin dankbar um jede Minute, die Buddy mein Leben begleitet und somit immens erfüllt hat. Der beste Hund, den ich je hatte. Es ist nicht leicht darüber hinweg zu kommen.

Ein Trost ist, dass er bis kurz vor Schluss ein ausgefüllt und glückliches Leben hatte. Zwei Tage vor seinem Tod waren wir noch im Waldsee schwimmen und nachts bei Vollmond spazieren.

Ein anderer Trost ist auch, dass Buddy 6 Monate lang Cooper begleitet und mit ausgebildet hat. Somit entdecke ich immer wieder in kleinen Nuancen, dass Cooper doch einiges von Buddy lernen konnte. Ich bin dankbar dafür.


Leb wohl mein ‚Shadow‘ und springe voller Freude im Himmel mit meinen anderen Hunden herum, bis wir uns irgendwann wiedersehen… 


Dieser Song beschreibt meine Gefühle...

https://www.youtube.com/watch?v=RgKAFK5djSk


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© Jeanette Pacher 

© Julia Knöchel



Australian Cattle Dog, der 2.


Seit Mitte November 2017 hat mein ‚bester Freund‘ BUDDY (Barkley of Bullroarer) Verstärkung bei der Arbeit mit den Pferden und Hunden bekommen: der kleine „COOPER“ (Wallaroo’s Code Red) ist bei uns eingezogen und hält uns ganz schön auf Trab.Inzwischen sind wir schon ganz gut zusammen gewachsen. Hier ein paar kleine Impressionen über seinen Entwicklungsverlauf. Tolle Hunde ;)

(© Jeanette Pacher) 🐾 

HUNDE SCHEREN ?


Hunde scheren, weshalb?

Kaum wird der Frühling warm, sieht man immer mehr geschorene, bis kahl geschnittene Hunde herumlaufen mit der Begründung: „Dann schwitzt der Hund nicht mehr so!“ oder „So kommt mehr Luft an die Haut des Hundes!“ 

LEIDER EIN WEIT VERBREITETER IRRTUM! 

© Jeanette Pacher 2014


Der Hund hat von der Natur aus eine optimale Wärm-/Kälteregulierung mitgebracht: das Sommer- und das Winterfell. Es bildet sich die notwendige Unterwolle für die kalte Jahreszeit, damit sie in den wärmeren Zeiten wieder abgeworfen werden kann.

Durch das scheren aber, kann die normale Schutzfunktion des natürlichen Hundefells leider nicht mehr gewährleistet werden und sogar langfristig schädigen. 

Ein schöner aufschlussreicher Artikel hierzu: http://www.hund-unterwegs.de/hunde-blog/sommerschur-mehr-schaden-als-nutzen/

Wir produzieren so leider nur unnötige Hauterkrankungen unserer Tiere, weil wir es gut meinen und zum wiederholten Male von uns Menschen auf unsere Tiere schließen. Ein weit verbreiteter Irrtum. Bitte lassen Sie ihre Hunde Hunde sein!!! Sie regeln das wunder bar selber, wenn wir ihnen auch zutrauen, dass sie wissen, was gut für sie ist (wenn es ihnen kalt ist, finden sie warme Plätze und wenn es ihnen zu heiß wird, gehen sie rechtzeitig in den Schatten!

Den natürlichen Fellwechsel kann man gut mit striegeln (am besten unter freiem Himmel) unterstützen und auch verhindern, dass das die abgeworfenen Haare sich überall im Haus ausbreiten. 

Mein Hund Buddy hat ein sehr dichtes Fell und es ist auch für mich unangenehm  jedes Jahr wieder die Haarflusen täglich zu entsorgen. Halten Sie durch!


Bei Fragen hierzu stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


DOGGY-BOOT-CAMP auf Vashon Island, Seattle /USA


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(Sonja & Peppermint Paddy genannt Pepper 09/2016 ©JP)😍


Kennengelernt hatte ich die beiden noch in Deutschland im Juni 2016.

Sonja bat mich um einen Termin, um zu sehen, inwieweit ich die Beziehung der beiden unterstützen könnte und sie dann auch zu optimieren.

Wir starteten erst einmal zu Hause und dehnten dann unsere Treffen im Wald aus.

Pepper hatte die Rolle des Sheriffs übernommen: sie ging vor Sonja die Wege entlang ohne zu schnüffeln oder sich zu lösen, sondern hatte permanent die Umgebung im Blick. Das galt es zu unterbrechen. 

Sie sollte lernen nebeneinander zu laufen und nicht an der Leine zu ziehen. 

Außerdem war Pepper kleineren Hunden gegenüber nicht positiv eingestellt, sondern versucht sie auch bei jeder Gelegenheit zu mobben.

Dies konnten wir in Deutschland ganz gut lösen und Sonja hat das super konsequent um gesetzt. Pepper hat auch schön mitgearbeitet. 

Im Juli trafen wir uns noch einmal, um uns zu verabschieden, da Sonja mit Pepper ausgewandert ist. Sie lebt nun auf einer wunderschönen Insel vor Seattle USA. Für die Reise gab ich ihr ein paar Tipps und homöopathische Mittel für Pepper mit. Wir wollten auf jeden Fall über Internet in Kontakt bleiben.

Ihre Vermieter haben auch 2 Golden Retriever-Mädchen und Pepper wollte die Damen bei jeder Gelegenheit mobben. 

Nach einigen Texten, Bildern und Videos mit Ratschlägen etc. wo wir die Situation versuchten zu verbessern, fragte mich Sonja dann auf einmal, ob ich sie und Pepper nicht für eine Woche ‚Doggy-Boot-Camp‘ auf der Insel besuchen wollte…

Nach kurzer Überlegung, und ein paar Absprachen mit meiner Family alles hier zu organisieren, sagte ich kurzerhand zu und flog am 02. September zu Sonja. Was für eine Aufregung!

Ich kam abends an und gleich am nächsten Morgen gingen wir mit der jüngeren Hündin des Vermieters spazieren. Nach zwei Maßregelungen mit der Wasserflasche benahm sich Pepper für dieses Treffen anständig. Ich hab mich also gleich mal beliebt gemacht. 

Um dann den Sheriff-Job von Pepper umzulenken, starteten wir das Leckerli-Wurf-Spiel. Das war der Beginn um ihr Interesse zu wecken. Dies gelang, und so starteten wir die nächste Herausforderung: „Fährten suchen“. Das hat ihr sehr gut gefallen und wurde in Haus und Garten ihre liebste Abwechslung, wenn man mal vom Sheriffposten herunter kam ;)

Obwohl ich Pepper doch ein paar Mal mit der Wasserflasche maßregeln musste, wurde unsere Beziehung immer besser, ohne dass es der Beziehung zu Sonja schadete. 

Nach einigen Übungen, dass man mit ihr dann auch ruhig auf einer Terrasse essen gehen konnte und sie sich schnell zur Ruhe bewegen ließ, wenn ein Hund vorbei kam (ohne zu maßregeln), bemerkte man schon eine deutliche Verbesserung im Verhalten. Auch das bellen im Auto beruhigte sich, sowie das hektische Inspizieren der Umgebung.

Pepper wurde immer ausgeglichener und ihr gefiel der Fährten-such-Job sehr gut.

Leider war ihr nicht beizukommen, wenn sie unbedingt hüten wollte (vor allem andere Hunde, egal welchen Geschlechts). Sie war nicht an üblichen Hundekontakten interessiert sondern nur am hüten und somit auch mit kleineren Mobbing-Aktionen den anderen Hunden gegenüber. Nur in Deutschland hat sie meinen Buddy respektiert, allerdings ihren Freund Boomer ebenfalls gesagt, wo es lang geht. 

Alles in Allem war es eine außergewöhliche und sehr positive Erfahrung und ich habe dort sehr nette Menschen und einen wunderbaren Flecken Erde kennen gelernt. ICH KOMME WIEDER!

Sonja ist eine sehr liebe Freundin geworden.


Nachtrag: Leider erlag Pepper am 30. September einem schnellwachsenden Hirntumor und ist über die Regenbogenbrücke gegangen …  Sie fehlt !  R.I.P. Pepper!!!


PARASITEN-ABWEHR, Koksöl, Schwarzkümmel & Insektenspray

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(Màni’s Blick, 08/15 ©JP)


Der Fellwechsel bei unseren Säugetieren ist noch aktiv und das Immunsystem hat einiges zu tun. Außerdem finden wir immer mehr Zecken bzw. Milben auf unseren Hunden, Katzen und Pferden.

Das Immunsystem kann man stärken über das passende Homöopathische Mittel und ergänzend hierzu biete ich auch eine passende pflanzliche Behandlung an:‚ die Parasiten-Abwehr, sowie eine homöopathische Wurmkur.

KOKOSÖL (Kokosfett)  hat sich bewährt bei der Zecken- und Milbenbekämpfung! Hunden und Katzen kann man täglich eine kleine Portion (1/2 - 1 TL) ins Futter geben und dünn auf das Fell verteilen, bevor man spazieren geht oder die Katze raus lässt, soweit sie es sich gefallen lassen. Im Futter wird es im Allgemeinen sehr gerne gefressen. 

Bereits eine kleine Menge (Bio) Coconut Oil, in der Hand geschmolzen und über das Fell und die Haut der Tiere gestrichen, wirkt all diesen Plagegeistern entgegen und somit schützt es unsere Lieblinge (und auch uns selbst) vor dem Befall.

Pferde, die unter Sommerekzem und Mauke leiden, kann man ebenfalls mit Kokosöl oder Olivenöl behandeln.


Eine kleine Portion (1 TL) SCHWARZKÜMMELÖL unter das Futter gemischt hilft auch sehr gut gegen Zecken.

Schwarzkümmelöl hilft auch bei einigen anderen Problemen von Mensch und Tier. Es lohnt sich also, auch hier zu sehen, wie man sich positiv das Immunsystem stützen kann:

Die positiven Eigenschaften, die Schwarzkümmel seit 2000 Jahren zugesprochen werden, konnten auch wissenschaftlich nachgewiesen werden. Schwarzkümmel wirkt

schmerzlindernd

entzündungshemmend

antibakteriell

antiviral

antifungal

gegen Geschwüre

blutdrucksenkend

antioxidativ

schützend vor strahlungsinduziertem oxidativem Stress

entkrampfend

bronchospasmolytisch (den Tonus der Bronchialmuskulatur senkend)

antidiabetisch

Insulin sensibilisierend

Interferon induzierend

die Leber schützend

die Nieren schützend

den Tumor Nekrose-Faktor Alpha hemmend


Lesen Sie mehr unter: 

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/schwarzkuemmeloel-ia.html


Kleiner Tipp vor dem Ausritt mit dem Pferd:

„Insektenspray“ selbst gemacht!

Das Rezept wirkt bei Mensch und Tier, versagt aber leider (wie bei allen Sprays), sobald man schwitzt.

Rezeptvorschlag:  in eine 1 L Sprühflasche zu 300 ml Wasser, 200 ml Essig (Apfelessig), 

dazu Kokosöl, Schwarzkümmelöl, Lavendelöl, Zitronenmelisse, Pfefferminze, Eukalyptus, Lemon, Lemongras... ich habe mir etwas leckeres mit meinen Ätherischen Ölen zusammengestellt (kann über mich bezogen werden), Rescue-Tropfen und noch 12 Tropfen Parasiten-Abwehr.


Vor Gebrauch bitte schütteln.

(Anm.: sobald das Tier aber schwitzt, hilft leider das beste Insekten-Spray nicht mehr…)

Die Fliegendecken mit Zebramuster sind allerdings sehr wirkungsvoll für den längeren Ausritt; die Bremsen können sich nicht orientieren und landen daher nicht auf dem Pferd - wohl eher auf dem Reiter 🤷🏻‍♀️.


Bitte melden Sie sich, wenn Sie hierzu noch Fragen haben!

 

VERGIFTUNGEN beim Hund

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(Buddy nach dem schwimmen bei der Massage, Rügen 10/15 ©JP)


ACHTUNG: Bei Verdacht auf Vergiftung, wenden Sie sich bitte umgehend an den Veterinär bzw. die Tierklinik Ihres Vertrauens!!!

(Fachinformation zu Vergiftungen bei Tieren stellt die Universität Zürich zur Verfügung unter:

http://www.vetpharm.uzh.ch/perldocs/index_x.htm



Was tun bei Vergiftung?

Eine der größten Ängste von uns Hundehaltern ist, das unser Hund sich vergiften könnte.

Dies kann durch nette Mitmenschen geschehen, die Giftköder entweder gezielt für Hunde, oder aber für andere Tiere gedachte Köder ungeschickt plaziert, auslegen.

Häufig sind Vergiftungen aber auch selbstverschuldet.

Die Aufnahme von verdorbenen Lebensmitteln beim beliebten Mülleimerdinner kann genauso zu zu Vergiftungserscheinungen führen wie die Aufnahme von giftigen Zimmerpflanzen, Medikamenten oder Schokolade.

Schmerzmittel wie Paracetamol können beim Hund toxisch wirken und zu Leber- und Nierenschäden führen.

Ausserdem hat es eine zu kurze analgetische Wirkung und eine Halbwertszeit von nur 2 Stunden.

Aspirin hat zwar eine gute Wirksamkeit führt aber besonders beim Junghund schnell zu starken Nebenwirkungen im Magen-Darm Trakt und zu Thrombozytenaggregationshemmung und somit zu Gerinnungsstörungen.

Diclofenac kann Magenblutungen bis hin zum Schock auslösen.

Alkohol kann der Hund nur unvollständig und langsam verstoffwechseln.

In Humanen Tropfen ist Ethanol aber häufig enthalten, deshalb ist Vorsicht geboten.

Schokolade enthält Theobromin dies kann der Hund ebenfalls nicht verstoffwechseln.

Die tödliche Dosis beträgt 100 mg pro Kg = 1 Tafel Vollmilchschokolade / Pekinese oder 1 Tafel Edelbitter / mittelgroßer Hund. Leider gibt es kein Gegenmittel.

Hornspäne werden von uns gerne im Garten verwendet und Hunde lieben es darauf herumzukauen, oft sind sie aber mit Rizin versetzt welches hochgiftig ist, genauso wie Schneckenkorn.


Symptome einer Vergiftung:

Anzeichen für eine Vergiftung sind vielfältig.

Auch die Stärke der Symptome variiert je nach Art des aufgenommenem Giftes und der Giftmenge.

Bei manchen Giftstoffen treten die Symptome auch zeitversetzt auf,

so das man als Besitzer später nicht sagen kann, welches Gift der Hund wann und in welcher Menge aufgenommen haben könnte. Erlegte Zimmerpflanzen, Schnittblumen oder Reste von leckeren Knochen oder Ködern werden zudem vom Hund auch gerne versteckt und deren Reste sind dann für den suchenden Besitzer nicht mehr zugänglich was das Erkennen einer Vergiftung noch schwerer macht.

Anzeichen für eine Vergiftung können plötzlich auftretender Durchfall und/oder Erbrechen, eventuell auch mit Blutbeimischungen, sein.

Häufig werden dabei, aufgenommene Pflanzenteile wieder erbrochen.

Schaum vor dem Mund, starkes Speicheln, Kreislaufstörungen, Lähmungserscheinungen, Muskelkrämpfe, Bewusstlosigkeit oder Bewusstseinsstörungen, ein harter geblähter Bauch, Schmerzen oder auch einfach Zittern können weitere Anzeichen sein.

Bei Vergiftungen mit Rattengift und bestimmten Medikamenten kommt es zu punktartigen Einblutungen in die Schleimhäute.

Diese sehen dann wie gesprenkelt aus. Auch sehr blasse oder blaue Schleimhäute können ein Hinweis auf eine Vergiftung sein.

Die Symptome können einzeln oder auch gepaart auftreten.

Vorsicht viele Hunde verkriechen sich bei ersten Anzeichen von Unwohlsein.

So entziehen sie sich den wohlwollenden Augen ihrer Besitzer und erste Anzeichen für eine Vergiftung können übersehen oder einfach unterschätzt werden.


Erste Hilfe Massnahmen:


Wenn Sie bei Ihrem Hund Anzeichen für eine Vergiftung bemerken, heisst es erst einmal Ruhe bewahren.

Sichern Sie Reste der Giftpflanze, des Köders, oder eventuell Erbrochenes.

Der Tierarzt kann dann eventuell ein Gegengift verabreichen.

Ist der Hund bewusstlos, sorgen Sie dafür das die Atemwege frei sind. Erbrochenes und Schleim muss sorgfältig aus dem Maul entfernt werden.

Krampfende Tiere müssen so gelagert werden, dass sie sich nicht verletzen können.

Am besten legt man sie in einen weich gepolsterten Wäschekorb oder in eine Decke.

Tiere mit Lähmungserscheinungen geraten schnell in Panik,

sie müssen daran gehindert werden ihr Heil in der Flucht zu suchen.

Dabei könnten sie sich schwere Verletzungen zuziehen.

Ausserdem steigt unter Stress der Blutdruck an und das Gift wird noch schneller im Körper verteilt.

Da eine Vergiftung Stoffwechselvorgänge und den Kreislauf beeinträchtigt sinkt die Körpertemperatur häufig ab, halten Sie das Tier also warm.

Versuchen Sie nicht den Hund zum erbrechen zu bringen.

Die dafür nötige gesättigte Kochsalzlösung kann bei einem kreislaufgeschwächten oder jungen Tier mehr Schaden als Nutzen. Außerdem verlieren Sie wertvolle Zeit mit Selbstversuchen.

Sind durch das Gift oder scharfe Pflanzenteile Verletzungen der Schleimhäute entstanden, gelangt das Salz in zu hoher Konzentration und zu schnell in die Blutbahn.

Dadurch kann eine zusätzliche Vergiftung ausgelöst werden.

Bei leichten Symptomen kann versucht werden, eine Lösung aus 15 Kohletabletten und Wasser einzugeben.

Kohle bindet Giftstoffe, so dass sie mit dem Kot ausgeschieden werden können ohne vom Körper resorbiert zu werden.

Aber Achtung, dies sollte man nur mit kooperativen Hunden machen.

Wehrt er sich zu stark oder ist der Schluckreflex beeinträchtigt, kann das Gemisch leicht in die Lunge geraten, wo es dann eine Lungenentzündung auslösen kann.

Auf keinen Fall sollten Sie Oel oder Milch eingeben.

Das Gift könnte fettlöslich sein und würde dann mit diesem noch schneller aus dem Magen in den Körper resorbiert.

Dadurch würden sich die Vergiftungssymptome noch verschlimmern.


Bei Verdacht:

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund Gift aufgenommen hat, sollten Sie immer schnellstmöglich einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann das Tier durch die Injektion von Brechmitteln schnell zum erbrechen bringen,

so kann das Gift schnell entfernt werden ohne das weiterer Schaden entsteht.

Auch können in der Praxis kreislaufstabilisierende Massnahmen, wie Infusionen, verabreicht werden.

Ist das Gift bekannt und gibt es ein Gegengift, kann es schnell verabreicht werden und die weitere Verbreitung des Giftes im Körper verhindert werden.

So können Organschäden eventuell vermieden werden.

Krampfende Hunde können in der Praxis leicht sediert werden, die Krämpfe so abgemildert oder abgestellt werden.

Bei Schmerzzuständen können zudem Schmerzmittel gegeben werden und bei Atemproblemen kann dem Hund Sauerstoff zugeführt werden.


Giftpflanzen:

Leider sind viele der von uns sehr geliebten Pflanzen für unsere Hunde ungeniessbar oder giftig.

Im folgenden eine kleine Auflistung giftiger Pflanzen und deren Wirkung. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.


Wolfsmilchgewächse, Weihnachtsstern, Christusdorn: starkes Erbrechen, Durchfall,

Bewusstseinsstörungen, bei grossen Mengen

Tod


Mistel: Bewegungsstörungen, erhöhte Harnmengen,

sinkende Körpertemperatur,

Kreislaufversagen


Weihnachtsbaum Reizung der Schleimhäute im Maul und

Verdauungskanal durch aromatische Oele in

Nadeln


Eibe, Buchsbaum Erbrechen, Durchfall, Krämpfe,

Bewusstseinsstörungen, die bis zum Tod

führen können


Dieffenbarchie, Kalla Reizung der Schleimhäute, bei

Augenberührung starkes tränen und

Bindehautentzündung, sonst Entzündungen

der Maulschleimhaut


Topfazalee Ausfluss aus Augen und Nase, Erbrechen,

Durchfall, sinkender Blutdruck, Krämpfe

und Lähmungen die bis zum Herzversagen

führen können


Primel Inhaltsstoff Primin, starke Reizung und

Entzündung der Schleimhäute, Erbrechen,

Durchfall


Nachtschattengewächse Inhaltsstoff Steroidealkaloide, Erbrechen,

Koliken, erweiterte Pupillen,

Kreislaufstörungen, in schweren Fällen Tod

durch Atemlähmung


Osterglocken Krämpfe, Reizung des Verdauungskanals

Oleander Inhaltsstoff herzwirksame Glykoside,

Unruhe, Spasmen, Herzrhythmusstörungen,

Blutdruckabfall, Tod


Alpenrose Speicheln, Schwäche, Bauchschmerzen


Maiglöckchen Herzrhythmusstörungen.


Wie immer beim Umgang mit Tieren lautet der Grundsatz Vorbeugen ist der beste Schutz.

Für Hundehalter gilt also immer, wenn nicht bekannt ist ob eine Pflanze ungiftig ist gehört sie nicht in den Haushalt.

Schnittblumen sind immer so aufzustellen, das der Hund nicht an sie oder das Wasser in der Vase herankommt, das Gleiche gilt für den Weihnachtsbaum. Bei Verwendung von Substanzen im Garten sollten Sie immer vorher abklären ob sie für Ihren Hund auch wirklich ungefährlich sind.

Die Gabe von Medikamenten sollte immer mit Ihrem Tierarzt abgesprochen werden und es sollten niemals Medikamente in Reichweite des Hundes liegen gelassen werden.

Unzugänglich aufbewahrt werden sollten auch Schokolade, Zigaretten, Reinigungsmittel ( einschließlich der leckeren, damit getränkten, Lappen und Schwämme ) und Alkohol.


Homöopathisch hat man ebenfalls gute Möglichkeiten, die Lebenskraft zu stärken und auch heilen. Dies gehört in professionelle Hände und sollte zusammen mit dem Tierheilpraktiker und Veterinär behandelt werden. 


j.pacher@spiritofnature.info © Jeanette Pacher 2016